Melasse als Silierzusatz
Eine schnelle Silierung erfolgt durch die Umwandlung von Zucker in Milchsäure- bakterien. Voraussetzung hierfür sind eine ausreichende menge an Zucker, Milchsäurebakterien und Luftabschluss.
Die Fütterungsergebnisse sprechen für Melasse, da durch die Verwendung von Melasse die Schmackhaftigkeit der Silage stark zunimmt und auch höherwertig ist. Mittels des hohen Zuckergehaltes der Melasse steigt auch der Zuckergehalt des zu silierenden Gutes und es bilden sich vermehrt Milchsäurebakterien, wobei parallel der pH-Wert reduziert wird. Ebenso gesenkt wird der Ammoniakgehalt und es wird weniger Buttersäure gebildet.
Der Einsatz von Melasse führt außerdem zu einem dichteren Futterstapel und erhöhter TS/cbm.
Der Einsatz von Melasse hängt von den Witterungsbedingungen ebenso ab wie vom Ausgangsmaterial. Generell dürften bei guten Silierbedingungen 4 – 6kg/cbm eingesetzt werden. De Menge erhöht sich auf 8 – 10 kg/cbm bei schlechteren Bedingungen.
Man darf etwa einen Ertrag von 10 Tonnen bei einem Einsatz von 200-400kg/ha Futterfläche ableiten.





